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Adventliche und weihnachtliche Chortraditionen
Mit Gesängen zur Advents-
Die Marienchor-
So zum Beispiel:
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Herzliche Einladung!
Eine dankbare Aufgabe
Die wahrscheinlich schönste Tradition ist im Vergleich dazu noch recht jung. Es handelt sich um die Gestaltung der weihnachtlichen Besinnungsstunde in der Kapelle des Eupener Krankenhauses. Es war der langjährige Krankenhausseelsorger, Rektor Henri Chantraine, der im Jahre 1973 mit der Bitte an den Chor herantrat, die Christmette, die am Heiligen Abend im späten Nachmittag stattfand, musikalisch zu untermalen „in Hinsicht auf die Kranken, welche diese Feier nicht zu Hause erleben konnten". In der Tat wuchs diese neue Aufgabe den Sängern schnell ans Herz, trotz des für Familienväter eher ungünstigen Termins. Es ist nicht übertrieben, wenn man sagt, dass die Tatsache, den Kranken etwas geben zu können, allen Sängern selbst unheimlich viel zurückgab. Hier spurte man die weihnachtliche Botschaft besonders stark, auch weil man sie ja nur einige Stunden später im Garnstock wieder besingen durfte.
Die kleine Kapelle platzte dabei aus allen Nähten. Für das Jahr 1980 notiert der Chronist eine Wartezeit von einer Stunde (!), um sich einen Platz zu sichern.
Wie sehr „Weihnachten im Krankenhaus" den Sängern ans Herz gewachsen war, zeigte sich besonders, als der Priestermangel auch diese Messe bedrohte. Nach dem Tod von Rektor Chantraine im Dezember 1998 wurde es schwierig, einen Geistlichen für diese Christmette zu finden. Kurz entschlossen nahm der Marienchor im Jahr 2000 die Sache selbst in die Hand. Aus der Messe wurde eine „weihnachtliche Besinnungsstunde", in welcher der Chor nicht nur für die musikalischen Darbietungen sorgt, sondern auch für die Vorbereitung der Texte und die Übertragung der Feier in die Krankenzimmer, sodass jeder Patient, jeder Pfleger die Möglichkeit hat, sie mitzuerleben.
Die durch eine choreigene Textergruppe zusammengestellten Besinnungsgedanken der letzten Jahre können zum Nachlesen unter marienchor@skynet.be angefordert werden.
"Komm, Herr Jesus" (2011) >>>
"Lass Deinen Stern aufgehen" (2010) >>>
Weihnachtliche Traditionen
Die Advents-
Im Folgenden soll die Rede sein von Tradition – im besten Sinne. Sicher gehören auch die auswärtigen Auftritte in die vorweihnachtliche Zeit. Was jedoch diese Wochen so besonders erscheinen lässt, das sind auch und vor allem die Auftritte, die es in jedem Jahr gibt.
Einer der wichtigsten Momente ist sicherlich das Konzert im Rahmen der Reihe Weihnachten in der Stadt. Der Marienchor gehört zu den Chören der ersten Stunde, wenn es darum geht, eine der Eupener Kirchen an einem der vier Adventssonntagabend mit (vor-
Zu den-
Die Hauptlast musste jedoch an einem Tag – oder besser – in einer Nacht geschultert werden: der „Heiligsten Nacht". Zwei Kirchen erlebten eine besonders lange Tradition: die Klosterkapelle am Garnstock und die Hauskapelle im Eupener Sankt-
Abendrot im Morgenrot
Im Garnstock hat der Chor über lange Jahre die Christmette verschönert, zuerst um 4 Uhr morgens, ab 1972 dann zur mitternächtlichen Stunde. Willy Mommer jr. ließ gerne nach dem Ende der Feier und dem obligatorischen Stille Nacht noch Schuberts Abendrot intonieren. Für jene, die es erlebten, gehörte dies zu den ganz besonderen Momenten des Weihnachtsfestes.
Der Garnstock und seine Krippe standen so über viele Jahre für Weihnachten dem Marienchor – bis zuletzt im Jahr 1999.
Der älteste weihnachtliche Termin galt der Erfüllung der ureigensten Aufgabe des Chores, die des Kirchenchores an der Klosterkirche. Am ersten Weihnachtstag erlebt eine immer bis auf den letzten Platz gefüllte Marienkirche so den Lobgesang.